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WFT Offshore II LC 30 Multirolle RH

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WFT Penn Commander 20 Multirolle LC

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WFT Offshore 2-Gang 30 Multirolle LH

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WFT Deep Water Light 12 Multirolle RH

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WFT Deep Water Light 10 Multirolle LH

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WFT New Line Counter 875 Multirolle LH

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WFT Sen BC 4 Multirolle LH, 9+1 Lager

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WFT Sen Sea 6 Multirolle LH

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WFT Line Counter Multirolle, Norwegen

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WFT Offshore LD 40 Multirolle

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WFT Line Counter 865 Multirolle, Links

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WFT-Multirollen: Das Wichtigste für die Auswahl

Für Bootsangeln auf dem Meer entscheidet nicht allein die Größe der Rolle über eine stimmige Ausrüstung. Wichtig ist, wie viel Schnur für Tiefe, Drift und Reserve benötigt wird, welche Gewichte bewegt werden und mit welcher Hand du dauerhaft kurbelst. Zur Einordnung grundlegender Bauarten helfen Multirollen.

WFT führt Multirollen für Meeres- und Norwegenangeln in Linkshand- und Rechtshand-Ausführungen. Je nach Ausführung unterscheiden sich Schnurfassung, Übersetzung, Gewicht und Bremstyp deutlich. Neben der Rolle selbst prägt auch die übrige Auswahl an Angelrollen das Handling am Wasser.

  • WFT-Multirollen kommen vor allem beim Meeres- und Norwegenangeln, teils auch beim Tiefseeangeln und Trolling zum Einsatz.
  • Schnurfassung, Übersetzung, Gewicht, Bremse und die bevorzugte Kurbelhand müssen zur geplanten Methode passen.
  • Ein Schnurzählwerk erleichtert wiederholbare Ablasstiefen, muss aber zur aufgespulten Schnur passen.
  • Kompakte, klassische, Zwei-Gang- und elektrische Ausführungen sind für unterschiedliche Belastungen und Bedienansprüche gedacht.

Was WFT-Multirollen im Meeresangeln auszeichnet

Eine Multirolle trägt die Schnur auf einer quer zur Rute gelagerten Spule. Beim Ablassen lässt sich der Köder kontrolliert in die Tiefe führen; beim Einholen arbeitet die Rolle unter konstantem Zug. WFT-Ausführungen werden unter anderem für das Angeln vom Boot, für Norwegen, Tiefseefischen und Trolling eingesetzt. Welche Größe sinnvoll ist, ergibt sich jedoch immer aus Montage, Strömung, Schnurstärke und Rute.

Multirolle
Eine Angelrolle mit quer zur Rute angeordneter Spule. Sie ist auf kontrolliertes Ablassen und Einholen von Schnur ausgelegt und wird besonders beim Boots- und Meeresangeln verwendet.

Kompaktere Bauformen passen eher zu leichteren Methoden wie moderatem Pilken. Größere Rollen bieten je nach Modell mehr Schnurreserve für längere Ablasswege und belastende Montagen, sind aber nicht automatisch die bessere Wahl. Rolle und Bootsruten sollten als belastbare Einheit zusammenpassen. Für das Angeln vom Ufer gelten dagegen andere Anforderungen als bei Brandungsruten.

Bauformen und Funktionen: Welche WFT-Multirolle passt zur Methode?

Die Bezeichnung Multirolle beschreibt keine einheitliche Ausstattung. Entscheide zuerst nach Angelmethode und Bedienung: Schnurführung und Zählwerk erhöhen den Komfort in bestimmten Situationen, während zwei Gänge oder ein elektrischer Antrieb besondere Anforderungen an die Nutzung stellen.

Bauformen nach Einsatz und Funktion einordnen
MerkmalSinnvoll beiVorteile im EinsatzVor dem Kauf prüfen
Klassische MultirolleBoots- und Meeresangeln mit kontrolliertem AblassenDirekte, robuste Bedienung unter ZugSchnurfassung, Bremse, Gewicht und Kurbelhand
Automatische SchnurführungRegelmäßigem Einholen längerer SchnurstreckenGleichmäßigeres Verlegen der Schnur auf der SpuleFreie Bewegung und Sauberkeit der Führung
Metrisches oder elektronisches ZählwerkWiederholbarem Anbieten in ähnlicher AblasslängeOrientierung über die abgelaufene SchnurAbstimmung und Programmierung für die verwendete Schnur
Zwei-Gang-AusführungWechselnden ZugbelastungenUnterschiedliche Übersetzungen wählbarSinnvolle Bedienung der Gangwahl im Einsatz
Elektrische MultirolleDafür geeigneten, technisch geplanten AnwendungenMotorisiertes EinholenStromversorgung, Bedienung und örtliche Regeln
Kompaktere BauformLeichteren MethodenWeniger Masse und handliches FormatKeine Gleichsetzung mit schweren Tiefseeaufgaben

Einige Ausführungen besitzen Sternbremse und unendliche Rücklaufsperre. Fehlt eine automatische Schnurführung, braucht besonders eine breite Spule beim Einholen mehr Aufmerksamkeit: Die Schnur wird mit dem Daumen gleichmäßig verteilt, ohne bewegliche Teile zu berühren. Für die Abgrenzung kompakter Rollenarten sind auch Baitcastrollen hilfreich; sie ersetzen jedoch nicht pauschal eine auf schwere Meeresmontagen abgestimmte Multirolle.

Technische Daten richtig lesen: Darauf kommt es bei WFT-Multirollen an

Datenblätter sind nur dann aussagekräftig, wenn du die Werte miteinander verknüpfst. Eine hohe Schnurfassung nützt wenig, wenn sie sich auf eine andere Schnurstärke bezieht als deine geplante Bespulung. Ebenso ist eine Übersetzung nicht automatisch der Schnureinzug: Erst der Spulendurchmesser bestimmt mit, wie viel Schnur pro Kurbelumdrehung tatsächlich eingeholt wird.

  • Schnurfassung: Lies die Kapazität immer zusammen mit dem angegebenen Schnurdurchmesser. Plane nicht nur die Wassertiefe ein, sondern auch Drift, Schnurwinkel und Reserve.
  • Übersetzung und Einzug: Eine höhere Übersetzung bedeutet mehr Spulenumdrehungen je Kurbelumdrehung. Der reale Schnureinzug verändert sich zudem mit dem Füllstand der Spule.
  • Gewicht: Beurteile die Rolle an der montierten Rute. Eine belastbare Konstruktion darf die Kombination nicht so kopflastig machen, dass sich der Köder schlecht führt.
  • Bremse: Die Sternbremse wird über ein Drehrad eingestellt. Stelle sie gleichmäßig und kontrolliert ein, statt sie erst bei starkem Zug abrupt zu verändern.
  • Schnurführung: Sie unterstützt eine saubere Wicklung, muss aber frei laufen und von Salz, Sand sowie Schnurresten sauber gehalten werden.
  • Konstruktion: Je nach Ausführung sind einteilige Composite-/Nylonrahmen, Aluminiumspulen und Getriebeteile aus Bronze/Stahl verbaut. Materialbezeichnungen allein sagen noch nicht, ob die Rolle zu deiner Belastung passt.
  • Lager: Auch gekapselte Edelstahlkugellager sind bei bestimmten Modellen beschrieben. Die Lagerzahl ist aber kein Ersatz für passende Bremse, Pflege und Einsatzbereich.

Für die Kapazitätsplanung ist die gewählte Angelschnur ebenso entscheidend wie die Rolle. Beim Meeresangeln wird häufig eine geflochtene Variante genutzt; Durchmesser und Tragkraft von geflochtene Schnüre müssen zur Rolle, Montage und Rute passen.

Kauf-Check: WFT-Multirolle passend zu Schnur, Rute und Kurbelhand wählen

Eine stimmige Kombination entsteht nicht durch einen einzelnen Maximalwert. Gehe die folgenden Punkte vor dem Bespulen durch. So vermeidest du, dass eine Rolle zu wenig Reserve bietet, schlecht balanciert oder mit der Rute nicht kompatibel ist.

  • Lege die Hauptmethode fest: leichteres Pilken, schwere Montage, Tiefenangeln, Trolling oder wechselnde Einsätze.
  • Schätze die nötige Schnurreserve aus Tiefe, Drift und Strömung ab; die maximale Wassertiefe allein reicht nicht als Maßstab.
  • Bestimme Schnurtyp und Durchmesser und gleiche beides mit der Schnurfassung des konkreten Modells ab.
  • Prüfe Rolle und Rute gemeinsam: Rollenfuß, Balance, Belastungsbereich und Ringe der Rute müssen zur geplanten Schnurführung passen.
  • Wähle Linkshand oder Rechtshand nach der Hand, mit der du bequem und sicher kurbeln möchtest. Die dominante Hand ist dafür kein verlässlicher Automatismus.
  • Entscheide, ob du zur Tiefenkontrolle ein Zählwerk brauchst. Bei elektronischen Varianten prüfst du Programmierung, geeignete Schnur und Anleitung des jeweiligen Modells.
  • Kontrolliere vor dem ersten Einsatz Bremse, Rücklaufsperre, Kurbel, Schnurführung und die feste Montage an der Rute.

Für die Kombination mit einer Meeresrute lohnt der Blick auf Bootsruten. Bei einem elektronischen Zählwerk kann die Genauigkeit von der verwendeten Schnur abhängen. Nutze deshalb exakt die Einstellungen und den Schnurtyp, die die Anleitung für das konkrete Modell vorsieht.

Schnurzähler und Schnurführung in der Praxis nutzen

Ein Zählwerk misst nicht die tatsächliche Wassertiefe, sondern die von der Rolle abgegebene Schnurlänge. Das ist sehr nützlich, um einen Köder erneut in vergleichbarer Ablasslänge anzubieten. Strömung, Drift und der Winkel der Schnur verändern trotzdem die Position des Köders im Wasser.

  1. Schnur gleichmäßig aufspulenSpule die Schnur unter angemessener Spannung sauber auf. Unebene Wicklungen beeinträchtigen Schnurablauf, Zählwerk und Einholen.
  2. Metrische Anzeige richtig lesenBei passenden Ausführungen zeigt das metrische Zählwerk die abgelaufene Schnurlänge von 0–999 Metern an. Nutze den Wert als wiederholbare Orientierung.
  3. Elektronisches Zählwerk abstimmenProgrammierbare Systeme müssen nach den Vorgaben des konkreten Modells auf Schnurtyp und Durchmesser eingestellt werden. Kontrolliere die Anzeige vor dem Angeln.
  4. Schnurwinkel mitdenkenBeobachte Grundkontakt, Drift und Strömung zusätzlich zur Anzeige. Mehr abgelassene Schnur bedeutet nicht zwingend, dass der Köder senkrecht tiefer läuft.
  5. Schnurführung sicher bedienenBei automatischer Führung prüfst du den freien Lauf. Ohne Führung verteilst du die Schnur kontrolliert und mit Abstand zu allen beweglichen Teilen.

Eine sauber vorbereitete Angelschnur ist dafür die Grundlage: Sie muss zur Spule passen und darf weder lose Schlaufen noch Beschädigungen aufweisen.

Sicher angeln und nach Salzwassereinsätzen pflegen

Unter Zug speichert Schnur viel Kraft. Ein kurzer Sicherheitscheck schützt Hände, Rolle und Rute besser als eine nachträgliche Reparatur. Nach Salzwasser gehört die Pflege zur Routine, damit Bremse, Kurbel und Schnurführung zuverlässig beweglich bleiben.

Trockne und warte die Rolle nach Salzwassereinsätzen entsprechend den Herstellerhinweisen; bewegliche Teile werden regelmäßig und maßvoll geschmiert. Prüfe Schnur, Bremse, Kurbel und Führung vor dem nächsten Einsatz. Für Montagearbeiten sind passende Angelwerkzeuge sinnvoll. Rolle und Kleinteile bewahrst du kindersicher auf; Kleinteile können verschluckt werden. Beim Transport schützt eine geeignete Angeltasche das Gerät vor Stößen und Verschmutzung.

Häufige Fragen zu WFT-Multirollen

Ob für Norwegen, das offene Meer oder einen leichteren Bootseinsatz: Entscheidend bleiben immer die Daten des konkreten Modells sowie die Abstimmung mit Schnur, Rute und Montagegewicht.

Häufige Fragen

Sind WFT-Multirollen vor allem für Norwegen und das Meeresangeln geeignet?
Viele Ausführungen sind für Meeres- und Norwegenangeln, Tiefseefischen oder Trolling vorgesehen. Ob eine Rolle für deinen Einsatz passt, hängt zusätzlich von Montagegewicht, Tiefe, Strömung, Schnur und Rute ab. Für leichtere Methoden kann eine kompaktere Ausführung sinnvoller sein als eine große, schwere Multirolle.
Soll ich eine WFT-Multirolle als Linkshand- oder Rechtshand-Version wählen?
Wähle die Variante danach, mit welcher Hand du über längere Zeit entspannt und sicher kurbelst. Die Hand, die die Rute hält, muss nicht zwingend deine dominante Hand sein. Prüfe die Variantenbezeichnung des konkreten Modells genau, denn Linkshand und Rechtshand beschreiben die Kurbelposition.
Wann lohnt sich ein Schnurzählwerk an einer WFT-Multirolle?
Ein Zählwerk ist hilfreich, wenn du den Köder wiederholt mit einer vergleichbaren abgelaufenen Schnurlänge anbieten möchtest. Metrische Systeme zeigen diese Länge bei entsprechenden Ausführungen an. Die Anzeige ersetzt jedoch nicht den Blick auf Strömung, Drift und Schnurwinkel, denn diese beeinflussen die tatsächliche Köderposition.
Wie zuverlässig ist ein elektronischer Schnurzähler?
Die Genauigkeit kann von der aufgespulten Schnur abhängen. Berücksichtige deshalb Programmierung, Schnurtyp und Durchmesser genau nach der Anleitung des konkreten Modells. Prüfe das Zählwerk vor dem Einsatz und verwende es als Orientierung; Grundkontakt, Drift und Strömung beurteilst du weiterhin selbst.
Was bedeutet automatische Schnurführung bei einer Multirolle?
Eine automatische Schnurführung verteilt die Schnur beim Einholen gleichmäßiger auf der Spule. Ohne dieses System kann besonders bei breiteren Spulen mehr manuelle Führung nötig sein. Kontrolliere vor dem Einsatz, ob die Führung sauber ist und frei läuft, und halte beim Betrieb Abstand zu beweglichen Teilen.
Welche technischen Daten sind bei einer WFT-Multirolle wichtiger als die Kugellagerzahl?
Besonders wichtig sind Schnurfassung samt zugehörigem Schnurdurchmesser, Übersetzung, tatsächlicher Schnureinzug, Gewicht, Bremse und die Kompatibilität mit der Rute. Material- und Lagerangaben helfen bei der Einordnung der Konstruktion, sind aber keine alleinige Aussage darüber, ob eine Rolle zu deiner Angelmethode passt.
Wie pflege ich eine WFT-Multirolle nach dem Einsatz im Salzwasser?
Trockne und warte die Rolle entsprechend den Herstellerhinweisen. Bewegliche Teile werden nur passend und maßvoll geschmiert. Vor dem nächsten Einsatz prüfst du Schnur, Bremse, Kurbel, Schnurführung und Rollenbefestigung auf Funktion sowie Schäden. Lagere Rolle und Kleinteile trocken und kindersicher.