
Stroft WAKU NiTi Vorfachschnur, 2 m

Stroft NiTi Monowire Vorfach

Stroft WAKU NiTi Vorfachschnur, 2 m

STROFT FC2 Fluorocarbon-Schnur, 10 m

STROFT GTM Monofile Angelschnur, 100 m

Fluorocarbon Schnur STROFT FC1, 25 m, grau

Monofile Angelschnur STROFT GTM, bis 5000 m

Fluorocarbon Schnur STROFT FC1, 50 m, 0,18mm

Fluorocarbon Schnur STROFT FC1, 50 m, 0,33mm

Fluorocarbon Hauptschnur STROFT FC2, 150 m

Fluorocarbon Schnur STROFT FC2, 100 m, 0,25mm

Fluorocarbon Schnur STROFT FC1, 25 m, 0,16mm

Fluorocarbon Vorfachschnur STROFT FC2, 10 m

Fluorocarbon Schnur STROFT FC2, 100 m, 0,30mm

Fluorocarbon Schnur STROFT FC2, 50 m, 0,45mm

Fluorocarbon Schnur STROFT FC1, 25 m, 0,20mm

Fluorocarbon Schnur STROFT FC2, 25 m

Stroft FC2 Fluorocarbon-Schnur, 25m

Stroft FC1 Fluorocarbon-Schnur, 25m

STROFT GTP Typ R Geflochtene Schnur, 150m

Stroft GTM Monofile Schnur, bis 5000m

STROFT GTM Monofile Angelschnur, 500m
Stroft-Schnüre: Das Wichtigste auf einen Blick
Eine Angelschnur übernimmt je nach Montage eine andere Aufgabe: Sie verbindet Rolle und Köder als Hauptschnur, schafft als Vorfach Abstand zum Köder oder bildet beim Fliegenfischen das feine Tippet. Stroft deckt diese Rollen mit Monofil, Fluorocarbon, Geflecht und speziellen Vorfachmaterialien ab. Die Grundlagen zu Material, Dehnung und Belastung findest du auch bei Angelschnüren. Entscheide zuerst über den Einsatz, dann über Schnurklasse, Tragkraft und Durchmesser.
Nicht die angeblich beste Schnur zählt, sondern die stimmige Verbindung aus Rolle, Rute, Köder, Gewässer und Vorfach.
- Stroft führt monofile Schnüre, Fluorocarbon, geflochtene Schnüre und Vorfachmaterialien für unterschiedliche Aufgaben im Setup.
- Entscheidend sind nicht nur Tragkraft und Durchmesser, sondern auch Schnurrolle, Angelmethode, Gewässergrund, Knoten und benötigte Schnurlänge.
- GTP Typ BC ist auf Baitcaster-Rollen ausgelegt. GTP-Angaben zum Durchmesser dienen teils als Vergleich zu monofiler Schnur.
- Eine hohe Tragkraftangabe ersetzt weder einen sorgfältigen Knoten noch die regelmäßige Kontrolle auf Abrieb und Beschädigungen.
Was Stroft-Schnüre auszeichnet: Material, Hauptschnur und Vorfach unterscheiden
Hauptschnur und Vorfach sollten als zwei getrennte Bausteine geplant werden. Die Hauptschnur muss zur Spule, Wurfart und Köderführung passen; das Vorfach begegnet hingegen besonders direkt Abrieb, Knoten und dem Fisch. Für die Auswahl der Verbindung zum Köder sind Vorfachschnüre deshalb ein eigenes Thema. Auch der Rollentyp beeinflusst, wie sauber eine Schnur auf- und abläuft – dazu passen die Grundlagen zu Angelrollen.
- Hauptschnur, Vorfach und Tippet
- Die Hauptschnur verbindet Rolle und Montage. Ein Vorfach ist das vorgeschaltete Stück zwischen Hauptschnur und Köder; es wird gezielt nach Abrieb, Sichtbarkeit oder Bissrisiko gewählt. Als Tippet bezeichnet man beim Fliegenfischen den feinen, ködernahen Abschnitt. GTM wird dafür ebenso genannt wie FC1. Geflochtene Schnüre sind gegenüber monofilem Nylon sehr dehnungsarm und vermitteln Kontakt entsprechend direkter.
Monofile Schnüre bieten je nach Modell Geschmeidigkeit, kontrollierte Dehnung oder erhöhte Abriebfestigkeit. Fluorocarbon kommt als Vorfach, Tippet und teilweise als Hauptschnur infrage. Geflecht spielt seine geringe Dehnung vor allem dort aus, wo Rückmeldung und direkter Köderkontakt gefragt sind. Bei Montagen mit Hechtrisiko ersetzt keine dieser Schnurarten ein Vorfachmaterial, das zum tatsächlichen Bissrisiko passt.
Stroft-Modellfamilien im Überblick: Welche Eigenschaften wofür gedacht sind
Die Modellbezeichnungen stehen nicht für eine Rangfolge, sondern für unterschiedliche Material- und Oberflächenmerkmale. Bei monofilen Schnüren lohnt der Blick auf monofile Schnüre, während die Eigenschaften von Fluorocarbon-Schnüren und geflochtenen Schnüren jeweils anders gelesen werden müssen. Wähle nach der Aufgabe im Rig statt allein nach einer hohen Tragkraftangabe.
| Merkmal | Material | Beworbene Eigenschaften | Naheliegende Rolle im Setup | Beim Kauf beachten |
|---|---|---|---|---|
| GTM | Monofil | Geschmeidig und zugfest | Hauptschnur, Vorfach oder Tippet beim Fliegenfischen | Geschmeidigkeit gegen gewünschte Abriebreserve und Tragkraft abwägen |
| LS | Monofil | Geringe Dehnung und hohe Zugfestigkeit, dabei steifer | Hauptschnur bei Wunsch nach direkterer Rückmeldung | Die höhere Steifigkeit muss zur Rolle und Wurfart passen |
| ABR | Monofil | Härtere Oberfläche, abrieb- und verschleißfest | Hauptschnur oder belasteter Schnurabschnitt bei Hindernissen | Bei Steinen, Muscheln und scharfen Kanten dennoch oft kontrollieren |
| Color | Monofil | Deckend eingefärbt, gut sichtbar und geschmeidig | Sichtbare Hauptschnur, etwa im Winter oder beim Eisangeln | Die Farbe muss zum gewünschten Sichtkontakt passen; erhältlich in drei Farben |
| N | Monofil | Monofile Modellfamilie | Monofil-Anwendung entsprechend der gewählten Schnurklasse | Tragkraft, Durchmesser und Einsatzzweck der jeweiligen Ausführung prüfen |
| FC1 | Fluorocarbon | Hohe Knotenzugfestigkeit | Vorfach und Tippet | Knoten sauber binden und auf die erforderliche Tragkraft abstimmen |
| FC2 | Fluorocarbon | Ähnliche Fluorocarbon-Eigenschaften wie FC1, aber geringere Knotentragkraft | Hauptschnur, wenn Fluorocarbon-Eigenschaften gewünscht sind | Die geringere Knotentragkraft in die Dimensionierung einbeziehen |
| GTP Typ R | Geflecht | Rund und fest geflochten, geringe Dehnung, hohe Zugfestigkeit | Direkte Hauptschnur-Anwendungen | Vergleichsdurchmesser und Tragkraft gemeinsam betrachten |
| GTP Typ E | Geflecht | Besonders ebene, glatte Oberfläche; kann zu leisem Ablauf beitragen | Hauptschnur bei Wunsch nach glattem Schnurlauf | Schnurführung, Rolle und Knotenmethode mit berücksichtigen |
| GTP Typ S | Geflecht | Monofilähnliche Oberfläche, auf Weitwurf ausgerichtet | Wurforientierte Hauptschnur-Anwendungen | Wurfverhalten bleibt von Rolle, Rute und Ködergewicht abhängig |
| GTP Typ BC | Geflecht | Kontrollierte Steifigkeit für sauberes Abspulen und weniger Einschneiden | Baitcaster-Hauptschnur | Die Abstimmung mit der Baitcaster-Rolle ist maßgeblich |
Stroft-Schnur auswählen: In fünf Schritten zum passenden Setup
Ein nachvollziehbarer Auswahlablauf verhindert, dass Durchmesser oder Tragkraft isoliert entschieden werden. Besonders beim Spinnfischen müssen Schnur und Spinnrute zusammenarbeiten. Für Stationärrollen bestimmen zudem Spulenkapazität und Wickelbild, welche Schnurlänge sinnvoll ist; beachte dazu auch Stationärrollen.
- Lege zuerst fest, ob die Schnur Hauptschnur, Vorfach oder Tippet sein soll. Angelmethode, Rolle und Köderführung geben den Rahmen vor.
- Wähle das Material nach der benötigten Eigenschaft: GTM für Geschmeidigkeit, LS für geringe Dehnung bei höherer Steifigkeit, ABR bei Abriebkontakt, Fluorocarbon für Vorfach- oder Hauptschnuraufgaben und GTP für dehnungsarme Anwendungen.
- Stimme die Tragkraft auf die erwartete Belastung und das gesamte Gerät ab. Rute, Rolle, Verbindungsteile, Ködergewicht, Knoten und Hindernisse zählen ebenso wie der Zielfisch.
- Lies den Durchmesser richtig: Bei Monofil und Fluorocarbon ist er eine direkte Schnurangabe. Bei GTP-Geflechten dienen Vergleichsdurchmesser zu Monofil als Orientierung, weil exakte Durchmesser bei Geflecht schwierig und ungenau einzuordnen sind.
- Prüfe Schnurlänge, Farbe, Gewässergrund und Knoten vor dem Aufspulen. Beim Fliegenfischen müssen Vorfach und Tippet zur Führung passen; vertiefe das Zusammenspiel mit Fliegenruten bei Fliegenruten.
Scharfkantige Strukturen verlangen eine andere Reserve als offenes Wasser: ABR ist für Steine, Muscheln und ähnliche Kanten ausgelegt. Dennoch schwächt jede Scheuerstelle die Schnur. Auch eine geringe Dehnung ist kein Selbstzweck – sie muss zur Kontrolle des Köders, zur Rutenaktion und zum geplanten Einsatz passen.
Bespulen, knoten, kontrollieren: So bleibt die Schnur einsatzbereit
Sorgfältige Handhabung bewahrt die Eigenschaften der Schnur besser als ein späteres Nachbessern am Wasser. Zum sauberen Kürzen und Montieren helfen passende Angelwerkzeuge; Wirbel, Snaps und andere Wirbel-Kleinteile müssen in ihrer Tragkraft ebenfalls zum Rig passen.
- Gleichmäßig aufspulenZiehe die Schnur kontrolliert und mit gleichmäßigem Zug auf die Rolle. Das unterstützt ein sauberes Ablaufen und verhindert lose Lagen, die sich später ungünstig abheben können.
- Knoten zur Schnurart passend bindenFür geflochtene Stroft-Schnüre beachte die auf Spule oder im Katalog angegebene Spezialflechtung für maximale Knotentragkraft. Bei Monofil und Fluorocarbon ist der Grinnerknoten eine bewährte Option. Ziehe jeden Knoten gleichmäßig fest.
- Belastete Abschnitte prüfenKontrolliere vor dem Angeln die letzten Meter, Knoten und Kontaktstellen auf raue, flache oder ausgefranste Bereiche. Beschädigte Abschnitte werden entfernt und neu gebunden.
- Geschützt lagernDer Schaumstoffring auf der Spule schützt vor Licht und UV-Strahlen und unterstützt zugleich das kontrollierte Abziehen der Schnur. Lagere Schnur sauber und nicht unnötig lange direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt.
Knoten, Abriebkanten und beschädigte Verbindungselemente können die Belastbarkeit eines Systems deutlich senken. Kontrolliere deshalb auch den Bereich unmittelbar vor dem Köder, nicht nur die Hauptschnur auf der Spule.
Einsatzsituationen: Baitcaster, Spinnfischen, Fliegenfischen und Hindernisse
Angelart und Gewässerkontakt verschieben die Prioritäten. Eine Baitcaster verlangt andere Eigenschaften als eine Stationärrolle, und ein feines Tippet beim Fliegenfischen hat eine andere Aufgabe als eine belastete Hauptschnur. Die Kombination aus Baitcaster-Ruten und Rolle erfordert daher eine besonders passende Schnurführung. Beim Spinnfischen sollte die Schnur zudem zum Gewicht und Lauf von Kunstködern passen.
Eigenschaften nach Einsatzsituation richtig nutzen
- Baitcaster: GTP Typ BC ist speziell für Baitcaster-Rollen entwickelt. Die kontrollierte Steifigkeit kann sauberes Abspulen unterstützen und das Einschneiden auf der Spule verringern.
- Spinnfischen: Die geringe Dehnung der GTP-Typen kann direkten Köderkontakt vermitteln. Typ R verbindet diese Eigenschaft mit hoher Zugfestigkeit; Typ E setzt auf eine besonders glatte Oberfläche.
- Fliegenfischen: GTM ist als geschmeidige Monofil-Schnur auch für Vorfach und Tippet genannt. FC1 ist ebenfalls als Vorfach- und Tippetmaterial mit hoher Knotenzugfestigkeit eingeordnet.
- Hindernisse: ABR bietet eine harte, abrieb- und verschleißfeste Oberfläche für Bereiche mit Steinen, Muscheln oder anderen scharfkantigen Gegenständen.
- Sichtbarkeit: Color ist deckend eingefärbt, geschmeidig und gut sichtbar. Das passt zu Winter- und Eisangeln oder Situationen, in denen du die Schnur bewusst sehen möchtest.
- Baitcaster: Auch GTP Typ BC ersetzt weder korrektes Bespulen noch die saubere Einstellung der Rolle.
- Spinnfischen: Geringe Dehnung und glatte Oberfläche sind keine pauschale Lösung; Rute, Ködergewicht und Führung beeinflussen das Ergebnis mit.
- Fliegenfischen: Ein feines Tippet muss trotzdem zur Fliege, zum Vorfachaufbau und zur erwarteten Belastung passen. Für spezielle Anwendungen mit Fliegen und Streamern hilft die Einordnung bei Fliegen-Streamern.
- Hindernisse: Abriebfeste Monofil-Schnur bleibt an scharfen Kanten kontrollbedürftig und ist nicht unbeschädigbar.
- Sichtbarkeit: Eine auffällige Schnur ist nur sinnvoll, wenn Sichtkontakt erwünscht ist.
Typische Fehlannahmen bei Stroft-Schnüren vermeiden
Die häufigsten Fehlgriffe entstehen, wenn eine einzelne Kennzahl zur kompletten Kaufentscheidung wird. Praktisches Angelzubehör hilft beim Montieren und Prüfen, kann aber eine falsch gewählte Schnurklasse oder beschädigte Schnur nicht ausgleichen.
Plane deutliche Scheuerstellen, flache Stellen und beschädigte Knoten nicht bis zum nächsten Einsatz ein. Schneide betroffene Abschnitte ab und binde die Verbindung neu. So bleiben Tragkraftangaben ein sinnvoller Vergleichswert, statt Erwartungen zu wecken, die der reale Zustand der Schnur nicht mehr erfüllt.