Passende Bereiche

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Angelbrille Karpfen & Waller, polarisiert

Angelbrille Karpfenangeln, polarisiert

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Überzelt für Karpfenliegen, bis 210 cm

Karpfenliege extra breit, 6-fach, 160 kg

Karpfenliege gepolstert, bis 150 kg

Karpfenliege 6-Bein mit Auflage

Feldbett XXL ultraleicht, Karpfenliege

Karpfenliegen-Tasche XXL, 100x90 cm

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Karpfenliege 600D Oxford, 190x71 cm

Karpfenliege extra breit, 6-fach, 150 kg

Karpfenliege XXL 6-fach verstellbar

Karpfenliege XXL 5-fach verstellbar, 160 kg

Karpfenliege 8-Bein XXL, 130 kg

Feldbett XXL Karpfenliege, faltbar breit

Karpfenliege mit XL-Schlammfüßen

Karpfenliege XXL 8-Bein, höhenverstellbar

Luxus-Campingstuhl gepolstert, 150 kg

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Fox EOS 3 Karpfenstuhl

Karpfenstuhl-Tasche 84 cm wasserdicht

Campingstuhl gepolstert, Angelstuhl 150 kg

Beistelltisch für Bed Chair

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Prologic Recliner Angelstuhl mit Armlehne

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Karpfenstuhl Lounge S, Fleecefutter

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Angelstuhl mit Fußablage, höhenverstellbar

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Karpfenstuhl XPR gepolstert, verstellbar

Karpfenzelt-Set mit 2 Karpfenliegen

Karpfenliege 8-Bein Comfort, 160 kg

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Karpfenliegen-Tasche Deluxe, 100x90 cm

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Abhakmatte XXL Carp Cradle

Karpfenliege 6-Bein, 210x78 cm

Karpfenliege klappbar, bis 150 kg

Winter-Angelschlafsack, bis -5 Grad

Karpfenliege 6-fach verstellbar, 200 kg

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Angel-Schlafsack 4-Jahreszeiten, 2in1

Campingliege Karpfenliege extra breit, 200 kg

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Karpfenliege gepolstert mit Seitentasche

Zusatzbein für Karpfenliege, höhenverstellbar

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Fox EOS 2 Bed Karpfenliege, 215x89 cm

COSTWAY Karpfenliege 6-fach verstellbar, 200 kg

Gimisgu Karpfenliege 200x64 cm, 150 kg

Memory-Foam Karpfenliege 8-Bein, Flat

Camou Advance Karpfenliege 6-Bein, Fleece

GOPLUS Karpfenliege 6-fach verstellbar, 200 kg

8-Bein Karpfenliege Neopren, bis 180 kg

CampFeuer Karpfenliege XXL, 6-Bein

Karpfenliege 5-fach verstellbar, 160 kg

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Karpfenliege 195x65 cm, bis 150 kg

AGEM Karpfenliege 8-Bein, 200 cm

CampFeuer Angelliege XXL, 6-Bein

8-Bein Karpfenliege Luxus, Anglerliege

MK Relax Angelliege 8-Bein, 150 kg

MK Fort Knox Karpfenliege XXL, 150 kg

Karpfenliege Grün, 8-Bein verstellbar

8-Bein Karpfenliege Luxus mit Matratze

NGT Brolly System Camo, 114 cm

Fox Retreat Moskitonetz Camo

Lucx Winterskin Überwurf für Wolf Schirmzelt

MK Fort Knox Karpfenliege XL, 150 kg

G8DS Angelschirm, 45 Zoll Grün

Karpfenangeln Komplettset, 3 Ruten & Rollen

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Prologic Inspire Brolly System, 55 Zoll

MK Winterskin für Brolly Alu Frame 60

Fox Retreat Brolly System mit Infill

MK 5 Seasons Brolly Dome Set, 1-2 Mann

MK 5 Seasons Karpfenzelt Dome, 2 Mann

JRC Rova Angelschirm 60 Zoll, wasserdicht

Lucx Wolf Schirmzelt mit Überwurf, 10.000mm

King Carp Bivvy Brolly, verstellbar

Prologic Brolly SSSB 65, Angelschirm

Prologic Brolly System 65, Karpfenzelt

Fox EOS Standard Chair, Karpfenstuhl

Karpfenstuhl Camou Advance, Fleece-Bezug

Fox Karpfenstuhl Super Deluxe Recliner

Anaconda Karpfenstuhl Moon Breaker
Was Karpfenangeln-Ausrüstung auszeichnet
Karpfenangeln ist auf den gezielten Ansitz mit abgelegter Montage ausgerichtet. Statt den Köder fortlaufend aktiv zu führen, platzierst du ihn an einem aussichtsreichen Bereich, lockst Fische gegebenenfalls mit Futter an und wartest kontrolliert auf den Biss. Karpfen suchen am Gewässergrund häufig nach Pflanzenmaterial, Insekten und kleinen Wirbellosen – deshalb spielt die Grundpräsentation eine zentrale Rolle.
- Karpfenangeln
- Eine Ansitzangelmethode mit belastbaren Montagen, bei der der Köder meist stationär am oder nahe dem Grund angeboten wird. Rutenablage und Bissanzeige sichern die Rute, während Rolle, Schnur und Bremse auf kontrollierte Drills ausgelegt sein müssen.
Anders als beim Spinnfischen bleibt die Montage überwiegend am Platz. Das verlangt ein stimmiges System aus Rute, Rolle, Schnur und Ablage: Die Rolle braucht Schnurreserve und eine zuverlässig arbeitende Bremse, die Schnur muss Belastung und Kontakt mit Hindernissen verkraften. Köder und Futter unterstützen eine saubere Präsentation, ersetzen aber weder aufmerksame Beobachtung noch Kenntnis des Gewässers. Für die grundsätzliche Auswahl verschiedener Angelruten lohnt sich ein Blick auf Länge, Aktion und den vorgesehenen Einsatzbereich. Die Auswahl von Ködern und Futter folgt anschließend der Methode und den Regeln am Wasser.
- Die Ausrüstung richtet sich nach Angelmethode, Gewässer, Wurfdistanz, Untergrund und Dauer des Ansitzes.
- Zur Basis gehören Rute, Rolle, Schnur, Montage, Köder, eine stabile Rutenablage sowie Kescher und Abhakmatte.
- Bissanzeiger, PVA, Rod Pod und Komfortausrüstung ergänzt du nur dort, wo sie zum Einsatz passen.
- Gewässerordnung, vorbereitete Landemittel und ein schonender Umgang mit dem Fisch sind bei jeder Session verbindliche Grundlagen.
Grundausstattung für den Einstieg: Was wirklich mit muss
Für einen ersten überschaubaren Uferansitz brauchst du kein voll ausgebautes Camp. Entscheidend ist, dass die wesentlichen Teile sicher zusammenarbeiten und du sie beherrschst. Nimm lieber eine einfache, kontrollierbare Montage mit als eine große Auswahl an Kleinteilen, die am Wasser unnötig kompliziert wird.
- Karpfenrute passend zu Wurfweite, Montagegewicht und erwarteten Drillreserven
- Rolle mit ausreichender Schnurfassung, fein einstellbarer Bremse und belastbarer Hauptschnur
- Einfache Montage aus Gewicht, Vorfach, Haken und Hakenköder
- Rutenhalter: Banksticks, Buzzer Bars oder ein kompakter Rod Pod für einen stabilen Stand
- Köder und eine maßvolle Menge Futter für den geplanten Platz
- Großer, robuster Kescher zum kontrollierten Landen
- Angefeuchtete, gepolsterte Abhakmatte; bei Bedarf eine Wiegeschlinge
- Kleine Auswahl Werkzeug und Ersatzteile für Knoten, Haken und Vorfach
Rute und Rolle kaufst du am besten als Einheit: Eine kräftige Rute nützt wenig, wenn die Rolle zu wenig Schnur fasst oder die Bremse unter Last ruckelt. Für viele Einsteiger ist eine Freilaufrolle praktisch, weil der Fisch beim Biss zunächst Schnur nehmen kann, ohne unmittelbar starken Widerstand zu spüren. Eine passend ausgewählte Karpfenrute ergänzt dieses Setup sinnvoll.
Kescher und Matte zählen nicht zur Komfortausstattung, sondern gehören vor dem ersten Auswurf bereit. Wähle einen ausreichend großen Kescher mit tiefem Netz und eine gepolsterte Abhakmatte. Prüfe außerdem vorab die Gewässerordnung: Sie kann Rutenanzahl, Nachtangeln, Futtereinsatz, Hakenformen oder den Umgang mit gefangenen Fischen verbindlich regeln.
Rute, Rolle und Schnur sinnvoll aufeinander abstimmen
Rute, Rolle und Schnur bilden beim Karpfenangeln eine Belastungskette. Wurfdistanz, Gewicht der Montage, Hindernisse im Wasser und die nötigen Drillreserven entscheidest du nicht mit einem einzelnen Wert, sondern über das Zusammenspiel aller drei Komponenten.
| Merkmal | Kurzer oder mobiler Uferansitz | Stationärer Ansitz |
|---|---|---|
| Rute | Handliches Format und gute Kontrolle auf kürzere bis mittlere Distanz | Länge und Rückgrat auf geplante Wurfweite, Montage und Drill abstimmen |
| Rolle | Freilauf kann die Bissphase vereinfachen | Freilaufrolle oder großspulige Rolle mit sehr fein reagierender Bremse |
| Schnur | Abriebfest, knotensicher und passend zum Uferbereich | Schnurfassung, Abriebfestigkeit und Verhalten auf Distanz berücksichtigen |
| Transport | Kompakt und leicht für Platzwechsel | Mehr Platz für Ersatzspulen, Ablage und weiteres Ansitzzubehör |
| Priorität | Schneller Aufbau und sichere Handhabung | Konstante Präsentation und Reserven für längere Abläufe |
Rutenlängen zwischen 3,00 m und 3,90 m (10–13 ft) haben sich bewährt. Die Testkurve liegt meist zwischen 2,5 und 3,5 lbs – je nach Wurfweite, Ködergewicht und Drillverhalten. Eine semiparabolische Aktion kann harte Fluchten abfedern und dennoch ausreichend Rückgrat liefern. Für spezialisierte Auswahlkriterien findest du passende Karpfenruten nach Einsatzbereich.
Freilaufrollen geben beim Biss Schnur frei; nach dem Anhieb übernimmst du die Kontrolle über die Bremse. Big-Pit-Rollen besitzen keinen Freilauf, bieten jedoch eine große Spule und funktionieren über eine schnell sowie fein einstellbare Bremse. Weitere Bauarten findest du bei Stationärrollen. Unabhängig vom Rollentyp zählen ein ruhiger Lauf unter Belastung, ausreichende Schnurfassung und eine reproduzierbar einstellbare Bremse.
Bei der Hauptschnur prüfst du Abrieb, Dehnung, Sichtbarkeit, Knotenfestigkeit und die Hindernisse am Platz. Monofile Schnüre bringen Dehnung mit und können Fluchten zusätzlich abfedern. Geflochtene Schnüre dehnen sich wenig und geben Kontakte direkter weiter. Keine Schnur ist pauschal die richtige: Vorfach, Bremse, Rute und Gewässerbedingungen müssen gemeinsam passen.
Rutenablage und Bissanzeige: sicherer Stand am Angelplatz
Eine abgelegte Karpfenrute muss stabil stehen, frei Schnur geben und beim Biss sicher aufgenommen werden können. Der Untergrund entscheidet dabei stärker als der Wunsch nach möglichst viel Ausstattung: Auf weichem Boden funktionieren andere Lösungen als auf Stein, Holzstegen oder unebenem Ufer.
| Merkmal | Banksticks mit Buzzer Bars | Rod Pod |
|---|---|---|
| Untergrund | Gut steckbarer, fester Boden | Unebener, harter oder schlecht steckbarer Untergrund |
| Mobilität | Leicht, kompakt und schnell umsetzbar | Etwas mehr Aufbauaufwand, dafür unabhängig von steckbarem Boden |
| Rutenanordnung | Flexibel über einzelne Sticks und Bars | Gemeinsamer, stabiler Rahmen für mehrere Ruten |
| Kontrolle | Sitz der Sticks und Verschraubungen prüfen | Standfüße, Gelenke und Ausrichtung kontrollieren |
| Einsatz | Praktisch für mobile Ansätze | Sinnvoll für einen festeren Ansitzplatz |
Banksticks, Buzzer Bars und Pods erfüllen denselben Grundzweck: Sie halten die Ruten ruhig und geordnet. Ein Rutenhalter oder Rod Pod sollte vor dem Auslegen gegen Zug getestet werden. Kontrolliere, ob die Rute sicher aufliegt, die Rollen nicht kippen und die Schnur ohne Kante oder Klemmstelle zum Wasser läuft.
Elektronische Bissanzeiger sowie Swinger oder Hänger helfen, Zug und Fallbisse bei Tag und Nacht zu erkennen. Sie ersetzen keine Aufmerksamkeit: Stelle Lautstärke und Empfindlichkeit so ein, dass die Signale sinnvoll bleiben und andere am Gewässer nicht gestört werden. Passende Bissanzeiger ergänzt du mit sauber geführter Schnur und kontrollierten Verbindungen aus Wirbeln und Kleinteilen.
Montage, Haken und Blei: einfach, passend und kontrollierbar
Eine Grundmontage verbindet Hauptschnur, Blei, Vorfach, Haken und Hakenköder. Beim statischen Grundangeln liegt der Köder am Gewässergrund; Selbsthakmontagen kommen dabei häufig zum Einsatz. Sie sind jedoch kein Ersatz für eine sauber gebundene, zum Platz passende und regelmäßig kontrollierte Montage.
Die Form des Gewichts beeinflusst, wie die Montage geworfen wird, aufliegt und arbeitet. Birnen-, Inline- und Sargform sind mögliche Varianten. Wähle nicht nach Optik, sondern nach Untergrund, Wurfanforderung, Montageprinzip und einer sicheren Funktion. Passende Angelbleie sollten zur gesamten Montage passen und die örtlichen Regeln beachten.
Der Haken muss scharf, unbeschädigt und stabil genug für Köder sowie Bedingungen sein. Kontrolliere die Spitze mit dem Fingernagel, ohne dich zu verletzen: Greift sie nicht sofort oder ist sie verbogen, wird der Haken ersetzt. Bei Angelhaken zählen Form und Größe immer zusammen mit Vorfach und Hakenköder.
Vor dem Angeln prüfst du alle Knoten, Wirbel, das Vorfach und die Hakenspitze. Abriebfeste Vorfachschnüre sind bei Muscheln, Steinen oder Totholz besonders wichtig. Wer nicht selbst binden möchte, kann geeignete Vorfächer nutzen, sollte aber auch diese vor jedem Einsatz auf Schäden prüfen.
Köder, Futter und PVA für den Karpfenansitz
Boilies, Mais, Pellets, Partikel und Naturköder bieten unterschiedliche Reize und Präsentationsmöglichkeiten. Einen Universalköder gibt es nicht: Aktivität der Fische, natürlicher Nahrungsbestand, Platzwahl, Dauer des Ansitzes und Gewässerordnung beeinflussen, was sinnvoll ist.
Futterstrategie nach Session planen
- Kleine, punktuelle Futtergaben halten den Platz bei kurzen Ansitzen übersichtlich und liegen nah am Hakenköder.
- Ein vorbereiteter Futterplatz kann bei längerer Planung eine wiederkehrende Nahrungsquelle schaffen.
- PVA-Beutel oder PVA-Netze platzieren eine kleine Futtermenge direkt an der Montage.
- Zu viel Futter kann Karpfen sättigen, ohne dass sie den Hakenköder beachten.
- Ein größerer Futterplatz verlangt mehr Planung und muss zur Gewässerordnung passen.
- PVA löst sich bei Feuchtigkeit vorzeitig auf und muss deshalb trocken gehandhabt sowie gelagert werden.
PVA ist wasserlöslich und gibt seinen Inhalt am Hakenköder frei. Das eignet sich für eine konzentrierte Präsentation mit wenigen Pellets, kleinen Partikeln oder zerbrochenen Ködern. Für harte Hakenköder und passende Futtergaben findest du unterschiedliche Boilies. Pellets und Partikel setzt du nur ein, wenn ihre Vorbereitung stimmt.
Partikelköder müssen sachgerecht eingeweicht und gekocht werden, damit sie attraktiv und verdaulich sind. Plane diese Vorbereitung rechtzeitig ein; ungeeignete oder unzureichend vorbereitete Partikel gehören nicht ans Wasser. Grundfutter kann einen Platz ergänzen, sollte aber stets maßvoll dosiert werden. Dips und Lockstoffe bleiben eine optionale Ergänzung, nicht der Ersatz für einen passenden Köderplatz.
Ausrüstung nach Angelmethode wählen
Nicht jede Form des Karpfenangelns braucht dieselbe Menge an Gerät. Die Methode bestimmt, ob Mobilität, ruhige Langzeitpräsentation oder die unmittelbare Beobachtung an der Oberfläche im Vordergrund steht. Wähle deshalb zuerst den realistischen Einsatz und ergänze nur die Ausrüstung, die ihn unterstützt.
| Methode | Kernausrüstung | Sinnvolle Ergänzung |
|---|---|---|
| Statisches Grundangeln | Grundmontage, stabile Rutenablage, Rolle, Schnur und Landemittel | Bissanzeiger, Swinger oder Hänger, geordnete Futter- und Kleinteileboxen |
| Stalking oder Pirschangeln | Leichtes, kompaktes Gepäck, gut transportierbare Rute, Köder und Kescher | Kurze Wege erleichternde Tasche sowie schnell erreichbares Werkzeug |
| Oberflächenangeln | Schwimmender Köder, direkte Beobachtung und kontrollierbare Rute | Minimalistisches Zubehör, sofern Gewässer und Situation die Methode zulassen |
Beim statischen Grundangeln liegt der Schwerpunkt auf einer ruhenden, sauber präsentierten Montage. Rutenablage und Bissanzeige geben Sicherheit, während der Köder auf dem Grund angeboten wird. Für den stationären Einsatz bieten Karpfenruten die passende Grundlage.
Stalking bedeutet, mit leichtem Gepäck am Ufer nach sichtbaren Fischen zu suchen und den Köder gezielt zu platzieren. Kürzere Wege, häufige Platzwechsel und zügiger Aufbau sprechen für kompakte Lösungen; transportfreundliche Teleskopruten können dabei interessant sein. Beim Oberflächenangeln verwendest du schwimmende Köder, wenn Karpfen an der Oberfläche Nahrung aufnehmen. Keine Methode ist grundsätzlich überlegen: Gewässer, Fischaktivität, Regeln und eigene Erfahrung geben die Richtung vor. Weitere Angelruten helfen bei der Einordnung unterschiedlicher Bauarten.
Fischschonend landen, abhaken und zurücksetzen
Der schonende Umgang beginnt nicht erst nach dem Biss. Kescher, angefeuchtete Abhakmatte, Werkzeug und gegebenenfalls Wiegeausrüstung liegen bereit, bevor die Montage ausgeworfen wird. So vermeidest du hektische Suche, unnötige Kontaktzeit und riskante Wege mit dem Fisch.
- Landemittel vorbereitenStelle einen großen, robusten Kescher mit weitem, tiefem Netz bereit. Lege Abhakmatte, Werkzeug und Wiegeschlinge auf einen freien, sicheren Platz.
- Kontaktflächen anfeuchtenMache Matte und Wiegesack vor dem Kontakt mit dem Fisch nass. Das schützt die Schleimhaut und verhindert trockene Reibung.
- Kontrolliert landenFühre den Karpfen ruhig über den Kescher und halte die Zeit außerhalb des Wassers so kurz wie möglich.
- Niedrig und gepolstert versorgenHake den Fisch auf der nassen Matte ab. Zum Wiegen oder Dokumentieren hältst du ihn stets niedrig über der gepolsterten Unterlage.
- Sicher zurücksetzen und reinigenSetze den Fisch entsprechend den lokalen Vorgaben zurück. Reinige und trockne Matte sowie Wiegeausrüstung nach dem Einsatz, um die Übertragung von Krankheiten zu verringern.
Ein groß dimensionierter Kescher unterstützt das kontrollierte Landen auch größerer Fische. Eine nasse, gepolsterte Abhakmatte schützt beim Abhaken und Wiegen. Zange, Hakenlöser und weiteres Angelwerkzeug sollten griffbereit liegen, damit jeder Handgriff ruhig und zügig erfolgt.
Bereitgelegte, nasse und saubere Landemittel sind ein fester Teil des Karpfen-Setups – nicht Zubehör für später.
Zusatz- und Komfortausrüstung für längere Sessions
Bei Nachtansitzen und mehrtägigen Sessions wächst vor allem der Bedarf an Wetterschutz, Erholung, Ordnung und Transport. Diese Ausrüstung macht längere Aufenthalte am Platz praktikabler, ist für einen kurzen Tagesansitz aber nicht automatisch erforderlich.
- Wetterschutz durch Schirm oder Zelt, passend zu Platz, Wetter und erlaubtem Aufbau
- Stuhl für kurze Ansitze sowie Liege und Schlafsystem für längere oder nächtliche Sessions
- Taschen, Futterale und Boxen, die Ruten, Rollen, Montagen und Werkzeug geschützt transportieren
- Trolley oder andere Transportlösung, wenn Wege zum Platz lang sind und das Gepäck sicher bewegt werden muss
- Zusätzliche Bissanzeige- und Lichtlösungen nur im Rahmen der zulässigen Angelzeiten und mit Rücksicht auf andere
- Spezialtechnik wie ein Futterboot nur bei praktischer Notwendigkeit und wenn die Gewässerordnung sie erlaubt
Für Wetterschutz am Platz findest du passende Angelzelte und Schirme. Bei längeren Ruhephasen können Karpfenliegen den Komfort erhöhen. Ausrüstung für längere Ansitze unter Camping und Session planst du jedoch immer nach tatsächlicher Dauer, Wetter und Transportweg.
Für mobile Ansätze bleiben Gewicht und Packmaß wichtiger als ein maximaler Umfang. Stabil gepackte Angeltaschen schützen empfindliche Teile und verhindern, dass Kleinteile verloren gehen. Nimm nur Equipment mit, das du am Angelplatz sicher aufstellen, nutzen und wieder transportieren kannst.
Kaufcheck: Das Setup vor dem ersten Ansitz prüfen
Ein gründlicher Check zu Hause verhindert viele Probleme am Wasser. Karpfenangeln verlangt Planung, Technik und Geduld – vor allem dann, wenn mehrere Komponenten, Futter und ein verantwortungsvoller Drill zusammenspielen sollen.
- Einsatz festlegen: kurzer Tagesansitz, Nachtansitz oder mobile Pirsch; Uferzugang, Boden und Transportweg einbeziehen
- Rute, Rolle und Schnur zusammen testen; Bremse, Freilauf und Schnurverlegung auf Funktion prüfen
- Montage kontrollieren: Knoten fest, Wirbel intakt, Vorfach unbeschädigt und Hakenspitze scharf
- Rutenablage zuhause aufbauen und prüfen, ob Ruten sicher liegen und die Schnur frei laufen kann
- Köder und Futter nur in realistischen Mengen vorbereiten; PVA trocken lagern, Partikel korrekt einweichen und kochen
- Kescher, nasse Abhakmatte, Wiegeschlinge und Werkzeug vor dem ersten Biss griffbereit planen
- Erlaubnisse und Gewässerordnung zu Angelzeiten, Rutenanzahl, Futter, Nachtangeln und Fischumgang vorab prüfen
Ein zusammenpassendes Angelset kann für den Start eine übersichtliche Grundlage schaffen. Montagen, Haken und Kleinteile bleiben in Angelboxen besser geschützt und auffindbar. Für den sicheren Stand am Gewässer ergänzt du das Setup mit passenden Rutenhaltern und Rod Pods.